Studieninhalte

Repertorisation

Die Fallanalyse und die Möglichkeiten der Repertorisation werden anhand von Videofällen aus der Praxis geübt. So lernen Sie auf lebendige, praxisnahe Weise, wie sich die Beobachtungen und Worte der Patientinnen und Patienten in die Sprache des Repertoriums übersetzen lassen. Wir arbeiten ausschließlich mit dem Repertorium SYNTHESIS (Sammelbestellung möglich) aus dem Verlag des Hahnemann Institutes.

Verantwortungsvolle Mitarbeit der Studierenden

Auf den Unterricht abgestimmte Buchempfehlungen werden zu Beginn der Ausbildung herausgegeben und nach Themen ergänzt. Alle Bücher können per Sammelbestellung über die Schule bezogen werden.

Dem Similila-Team liegt viel daran selbständiges Arbeiten der Studierenden zu unterstützen. Die Leitsymptome eines Arzneimittelbildes oder die in der Literatur beschriebenen körperlichen Symptome werden unter struktureller Anleitung von den Studierenden selbst erarbeitet, um die Unterrichtszeit freier zu halten für alle die Themen, die sich durch Bücher schlecht vermitteln lassen. Der Schwerpunkt des Unterrichts liegt auf all den Themen, die Sie nicht aus Büchern lernen können. Aus der Praxis – für die Praxis. Auch wird angeboten, in regionalen Kleingruppen bestimmte Themen vor- oder nachzuarbeiten.

Lebendige Materia Medica

Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt auf der Vermittlung der in der Praxis häufigst geforderten Arzneimittel. Soweit es möglich ist, werden die Arzneimittelbilder in Zusammenhängen und nicht in alphabetischer Reihenfolge vorgestellt.

Zu den Arzneimittelbildern, bei denen dies möglich ist, werden die emotional-geistigen Zusammenhänge ausführlich vorgestellt unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Phasen (Anfangs-, fortgeschrittenes-, Endstadium) einer Arzneimittelpathologie. Die Dynamik eines Arzneimittels unter Berücksichtigung des Modells von Wunde, Wall  und Maske (Pierrakos/Zaren) wird immer wieder aufgegriffen.

Zu den meisten Arzneimittelbildern werden Sie die Möglichkeit haben, mehrere Videofälle zu sehen, um unterschiedliche Aspekte eines Arzeimitteltypus kennen zu lernen. An einem Unterrichtstag werden z.B.  mehrere Videofälle des gleichen Arzneimittels gezeigt. Oder Sie erleben wie Kinder, alte Leute, Männer oder Frauen die "Themen" eines Arzneimittelbildes unterschiedlich präsentieren.

Wie zeigt sich das Arzneimittel bei sogenannten extro- wie bei introvertierten Menschen?

Sehen Sie z.B., wie sich der Ignatiatyp als Kind, Erwachsener oder im  Rentenalter zeigt. Was ändert sich, welches ist der rote Faden?

Es liegt uns mehr daran, die behandelten Arzneimittelbilder in der Tiefe zu vermitteln als durch ein Programm zu rasen. Qualität vor Quantität!

Die körperlichen Ausdrucksformen der Arzneimitteltypen werden von den Auszubildenden zu jedem Thema vor- oder nachbereitet und im Unterricht ergänzt und erklärt.

Differentialdiagnosen

Vertieft wird die Kenntnis der Materia Medica in der differentialdiagnostischen Abgrenzung bestimmter Arzneimittelbilder untereinander. Die Differentialdiagnosen beziehen sich entweder auf eine klinische Rubrik des Repertoriums z.B. Heuschnupfen, Ischias oder emotionale Manifestationen wie Angstzustände, Zorn etc.. Weiterhin differenzieren wir Arzneimittelbilder die, wie der Praxisalltag zeigt, leicht zu verwechseln sind.

Praktische Übungen

Praktische Übungen zur Erarbeitung von Fallaufnahmen und Fallanalysen haben einen festen Platz im Ausbildungsprogramm, sei es per Videovorführung oder durch Liveanamneseübungen der Studierenden untereinander.

Besonderer Wert wird auf das Training gelegt, die Lebendigkeit des Falls in der Anamnese zu erfassen und eine qualifizierte Langzeitbegleitung der Patienten und Patientinnen zu erlernen.
Durch kontinuierliches Beobachtungstraining lernen Sie, Auffälligkeiten wahrzunehmen und dem passenden Arzneimittelbild, dem Similimum, zuzuordnen.

Durch die enge Betreuung der Studierenden ist es uns möglich, "Lücken und Schwachstellen" einzelner oder auch der Gruppe aufzugreifen und in den Unterricht einzubauen. So könnte es sich zum Beispiel zeigen, dass es noch nötig ist die Handhabung des Repertoriums oder bestimmte Arzneimittelbilder oder Differentialdiagnosen zu vertiefen.

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